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WHAT THE FAKE?

Im Rahmen des Projekts AKTIV GEGEN VORURTEILE werden 2019 in München, Augsburg und Nürnberg Jugendtagungen mit dem Schwerpunkt "WHAT THE FAKE?" veranstaltet. Dabei setzten sich Jugendliche aktiv, kreativ und medial mit Fragen rund um Vorurteile, Diskriminierung und Fake News auseinander. Begleitet wird das Programm zudem von Medienpädagog*innen und Künstler*innen, welche unterschiedliche Workshops anbieten. Am Ende der Veranstaltung findet eine bunte Präsentation aller Workshopergebnisse statt.

Die Tagungen sind kostenfrei. Jugendliche zwischen  14 und 21 Jahren können sich anmelden unter: Daniel.Aberl@jff.de  

  • München, Jüdisches Museum, 14. Oktober
  • Augsburg, Grand Hotel Cosmopolis, 13. November
  • Nürnberg, Veranstaltungsort und Datum folgen in Kürze

Zum Projekt: "AKTIV GEGEN VORURTEILE"

Verschiedene Religionen, Lebensstile und Kulturen prägen das Zusammenleben unserer Gesellschaft. Dies stellt Jugendliche vor große Herausforderungen. Oft fehlt es an Toleranz und gegenseitiger Wertschät-zung. Voreilig gebildete oder übernommene Meinungen entstehen und helfen vermeintlich dabei, komplexe Zusammenhänge zu erschließen.

Hier setzt das Projekt AKTIV GEGEN VORURTEILE an. Jugendliche erstellen Audio- und Videoclips gegen Vorurteile und Stereotype und für Toleranz. Diese entstehen in Workshops mit der Unterstützung medien-pädagogischer Fachkräfte.

Die entstandenen Kampagnen-Clips stehen auf der Projektseite zum Download zur Verfügung und werden über Social Media-Angebote und Jugendmedien-formate verbreitet. Arbeitshilfen und Praxistipps für die Umsetzung eigener Projekte finden sich ebenfalls unter: www.aktiv-gegen-vorurteile.de

THEMENSCHWERPUNKT 2019: WHAT THE FAKE?

«Falschmeldungen und so genannte Fake News werden immer häufiger gezielt im Internet verbreitet. Sie erzeugen Widersprüchlichkeiten, verunsichern ihre Leser*innen und können Radikalisierungs-prozesse fördern. Wie funktionieren Fake News und Verschwörungstheorien? Welche Folgen haben Desinformationen und Scheinwahrheiten in Bezug auf Vorurteile, Diskriminierung und Toleranz? Und wie bekommt man zuverlässige Informationen?

Das Projekt AKTIV GEGEN VORURTEILE greift diese Fragen auf. Es hinterfragt die Entstehung von Vorurteilen und schafft Raum zum kreativen Austausch und Dialog.

ZIELSETZUNG

In Medienprojekten haben Jugendliche die Möglichkeit, Vorurteile aufzugreifen und gemeinsame Regeln für das Zusammenleben zu finden. Dabei stehen eigene Vorurteile gegenüber anderen ebenso im Mittelpunkt wie solche, mit denen sie selbst konfrontiert werden.

Besonders für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft eignen sich Medienprojekte gut, um Gemeinsames und Trennendes kreativ darzustellen. Daneben erhalten sie die Möglichkeit, ihre Sicht der Welt nach außen zu tragen.

Zielgruppe des Projekts sind Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sowie Fachkräfte im schulischen und außerschulischen Bereich in ganz Bayern.

HINTERGRUND

Die Initiative für Integration und Toleranz ist ein Vorhaben des Wertebündnis Bayern. Sie fördert Dialogprozesse, das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen von Menschen mit und ohne Migrations-hintergrund.

Das Projekt AKTIV GEGEN VORURTEILE  wird vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis durchgeführt. Gefördert wird es durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und die Stiftung Wertebündnis Bayern. Das JFF arbeitet bei der Umsetzung mit Partnern aus dem Wertebündnis Bayern und weiteren Fachinstitutionen zusammen.


Weitere Informationen unter:  www.aktiv-gegen-vorurteile.de

JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Arnulfstraße 205
80634 München
089-68989-0
jff@jff.de
www.jff.de
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Jugendinfo München