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Wie wollen wir leben?

Wie sieht „Gutes Leben“ aus? Kann es ein „Gutes Leben“ für alle geben? Am Montag, den 23. September 2019 um 19:30 Uhr im Amerikahaus will die lateinamerikanische Kultband Grupo Sal, zusammen mit Alberto Acosta und Niko Paech eine wichtige und notwendige Diskussion im deutschsprachigen Raum befeuern.

Der Ecuadorianer Alberto Acosta, gehört heute zu den führenden Intellektuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts „Buen Vivir“ - des „Guten Lebens“ für Alle. Das indigene Konzept „Buen Vivir“(gutes Leben), propagiert - neben einem Leben im Einklang mit der Natur – eine neue „Ethik der Entwicklung“, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebensund Politikstil. Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech, beschreibt mit seinen Theorien zur Postwachstumsökonomie, wie so ein moderner Lebensstil, der ein „gutes Leben“ für alle ermöglicht, bei uns aussehen könnte. Grupo Sal mit ihrer mitreißenden, lateinamerikanischen Musik sorgt dafür, dass ein Teil des guten Lebens, der alle Kulturen miteinander verbindet, an diesem Abend direkt erlebbar wird.

  • "Buen Vivir"
    Das Gute Leben, eine lebenswerte Alternative zur Wachstumsgesellschaft
  • Montag, den 23. September 2019 um 19:30 Uhr
  • Amerikahaus, Barer Straße 19, 80333 München
  • Eintritt: 15 Euro / Ermäßigt: 9 Euro
"Sumak Kawsay“, auch bekannt als „ Buen Vivir“, ist eine Lebensanschauung der indigenen Andenvölker, die in den letzten Jahren vermehrt internationale Aufmerksamkeit erregte. Der Grund dafür liegt in der Aufforderung lateinamerikanischer Politiker, zentrale Aspekte dieser Lebensweise auch in industrielle Gesellschaften zu integrieren.

Alberto Acosta ist Ökonom und ehemaliger Energieminister Ecuadors. Er hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Konzert publik zu machen und weltweit für eine Veränderung des Lebensstils einzutreten. Als Präsident der verfassungsgebenden Versammlung war er maßgeblich daran beteiligt, dass die Grundsätze des „Buen Vivir“ als Staatsziel in die Verfassung Ecuadors aufgenommen wurden. Kurz danach folgte Bolivien diesem Vorbild. Seine Initiative zum Schutz des Klimas, der Regenwälder und mehrerer indigener Völker wird heute weltweit diskutiert.

Grupo Sal Duo begleitet und ergänzt die Ausführungen durch eine Fülle von Beispielen der lateinamerikanischen Musik, um die „neuen Töne aus Lateinamerika“ auch musikalisch erfahrbar zu machen.

Die Veranstaltung soll Denkanstöße bieten und Lust machen, über die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft in einer globalisierten Welt und einer bedrohten Umwelt zu diskutieren. Über eine Gesellschaft, die neue, andere Werten in den Mittelpunkt stellt: Ein gutes gemeinschaftliches Leben, eine solidarische Ökonomie, den Schutz der Natur und den Erhalt der Umwelt.


Bild- und Textquelle: Mitteilung der Organisator*innen - KULTURBÜRO GRUPO SAL,Eichhaldenstr. 9,72074 Tübingen, www.grupo-sal.de


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Jugendinfo München