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Junge AnSichten

Wie sehen Münchner Jugendliche ihre Stadt? Was wünschen sie sich? Und was sind jetzt schon ihre Lieblingsorte? Die Antworten, ihre Ideen und Visionen zeigt die Ausstellung "Junge Sicht: So schaut's aus in unserer Stadt", die von 9. April bis 24. Mai 2019 im PlanTreff in der Blumenstraße 31 gezeigt wird. Der Eintritt ist frei.

In einem anderen Projekt hat der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) junge Frauen eingeladen, mit Fotos zu zeigen, wo sie sich in der Stadt sicher fühlen und in welchen Situationen sie Angst haben - diese Ergebnisse gibt esseit kurzem unter www.platz-da-fuer-maedchen.de

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"Junge Sicht: So schaut's aus in unserer Stadt"

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 9. April, um 16 Uhr mit Arne Lorz, Leiter der Stadtentwicklungsplanung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern im PlanTreff in der Blumenstraße 31. Danach ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Gezeigt werden Fotos, welche die Jugendlichen bei einem eintägigen Workshop in der Münchner Innenstadt gemacht haben und die schöne oder weniger schöne Ecke zeigen, sowie bunte Neon-Bilder. Mit Playmobil-Figuren wurden Szenen nachgestellt, die die Wünsche der Schülerinnen und Schüler ausdrücken. In drei kurzen Trickfilmen, die mit Knetfiguren in geduldiger Detailarbeit produziert und selbst vertont wurden, verleihen die Schülerinnen und Schüler ihren Forderungen eine Stimme. Sie richten sich damit an alle, die die Stadt planen und gestalten. Der Jugendworkshop fand im Rahmen der Jahresausstellung "Hingeschaut: Baukultur in München" im Februar 2019 statt. Über 90 Münchner Schülerinnen und Schüler aus Mittelschule, Realschule und Gymnasium, haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, was sie sich von München und für ihre Stadt wünschen, aber auch fordern.

Text- und Bild-Quelle: www.muenchen.de (Bild: Juline Feuchtwanger)

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Projekt „Platz da für Mädchen und junge Frauen“

Kaum beleuchtet oder Stockdunkel, vermüllt oder von zwielichtigen Personengruppen besucht - manche Orte in München flößen Mädchen und jungen Frauen Angst ein. Deshalb meiden sie diese Orte und sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) will das ändern. Beim Projekt „Platz da für Mädchen und junge Frauen“ hat er junge Frauen eingeladen, mit Fotos zu zeigen, wo sie sich in der Stadt sicher fühlen und in welchen Situationen sie Angst haben.

Aus 14 Stadtteilen kamen 88 Beispiele für Angsträume, aber auch für positive Beispiele, zusammen. Diese hat der KJR vor kurzem mit Fotos und Links zu Google Maps auf der Website www.platz-da-fuer-maedchen.de veröffentlicht.

Die Mädchen und jungen Frauen wünschen sich vor allem mehr und bessere Beleuchtung, aber auch weniger Müll, SOS-Notfallknöpfe an Bushaltestellen oder Fahrplanerweiterungen. Diese und weitere Ergebnisse und Vorschläge gibt der KJR an die Münchner Stadtpolitik weiter. Und bei der 1. Mädchen*konferenz im Rathaus am 19. Juli 2019 werden die Teilnehmerinnen mit ihren Forderungen direkt an Münchner Stadträte herantreten.

Alarmiert hatten den KJR die Ergebnisse der 2. Münchner Jugendbefragung aus dem Jahr 2016. Denn obwohl München die sicherste Großstadt Deutschlands ist, hatten mehr als die Hälfte aller Teilnehmerinnen angegeben, sich in München manchmal nicht sicher zu fühlen oder keine öffentlichen Orte zu kennen, an denen sie sich wohlfühlen.


Quelle: Presseinfo des KJR München-Stadt

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Jugendinfo München