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1000 Tage für junge Kultur

Am 13. Mai wurde das Jugendkulturprojekt Kösk im Westend (Schrenkstr. 8) mit seinem einladenden Garten festlich bei Kunst und Musik eröffnet.

Für musikalische Unterhaltung sorgten u.a. „Schôrosembava“ mit Kaffeehausmusik aus Brasilien mit bayerischen Anklängen und die Band „Raphael und Franz machten Musik für dich“ mit satirischen Chansons. KÖSK - 1000 TAGE FÜR JUNGE KUNST- UND KULTURPROJEKTE

Kösk, ein Projekt des Kreisjugendring München-Stadt (KJR), ist ein Kunstraum in München, ein Zwischennutzungsprojekt der ehemaligen Stadtbibliothek im Westend. Die lichtdurchfluteten Räume mit kleinem Vorplatz sollen bis zum Abriss des Gesamtgebäudes für junge Künstlerinnen und Künstler für etwa 3 Jahre zwischengenutzt werden.

Das Wort Kösk kommt aus dem Türkischen und bedeutet Pavillon, Villa, Residenz. Architektonisch erinnert der Bau mit seinem umgebenden Garten an einen Gartenpavillon. Sprachlich leitet sich auch das Wort "Kiosk" davon ab. Mit Kiosk verbinden alle etwas Vertrautes - hier trifft und begegnet man sich – ein Kiosk ist ein Stück Öffentlichkeit.

Kösk bietet junger Kunst ein Schaufenster und Forum, sich zu präsentieren. Es gibt dem Nachwuchs eine Bühne in den Bereichen von Bildender und Darstellender Kunst, von Medien bis hin zur Musik. Kösk ist ein offener, kulturell viel-fältiger Raum und schafft einen breiten Zugang für alle: Ein Ort, an dem unterschiedliche Kunstrichtungen und Professionalisierungsgrade kreativ sind. Kösk gewährleistet einerseits einen niederschwelligen Zugang zur Kunst und vermittelt andererseits künstlerische Fähigkeiten. Hier vermischt sich etablierte Kultur mit Sub- und Populärkultur.

"Das Kösk ist für mich ein Freiraum, an dem alles passieren kann - sozusagen eine Raum gewordene Möglichkeit." (Ina Hemmelmann, Künstlerin)

Das Kösk ist ein Ort, um Kunst zu schauen und Kunst zu machen. Jugendliche treten in Dialog mit Kunstschaffenden, indem sie Ausstellungen besuchen und gemeinsam an eigenen Projekten arbeiten. So werden Jugendliche motiviert, am Kunstgeschehen teilzunehmen. Durch die Zusammenarbeit besteht die Möglichkeit der gegenseitigen Inspiration. In Kooperation mit verschiedenen Partnern wie Schulen, Kultureinrichtungen und Kunstschaffenden finden Projekte statt, die sich thematisch u.a. mit dem Sozialraum Westend beschäftigen und von denen das gesamte Stadtviertel profitieren kann.


Text- und Bildquelle: Pressemitteilung KJR München-Stadt
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Jugendinfo München